Furnierte Spanplatten

Furnierte Spanplatten werden meistens für den Möbelbau benutzt. Jeder kennt sie aus den Möbelhäusern oder ist selbst davon umgeben.
Furnierte Spanplatten stellen eine Kombination aus einem preiswerten Innenleben (Spanplatte) und zumeist wertvollen Messerfurnieren auf den Flächen dar.
Sie zeichnen sich durch nur geringe Tendenz zum Verzug aus. Deshalb kann man Sie auch gut für Schranktüren gebrauchen.

Preis

Der Einsatz von furnierten Spanplatten ist teurer als der von kunststoffbeschichteten Spanplatten, da der Herstellungsaufwand u.a. wegen der Sortierung der Furniere höher ist. Zudem muß die furnierte Spanplatte auch oberflächenbehandelt werden, was natürlich Zeit und Geld kostet.

Verfügbare Produkte

Furnierte Spanplatten sind in folgenden Holzarten und Abmessungen erhältlich:

Holzart

Stärken
Abmessungen
Ahorn

9, 19, 29 mm
280 x 207 cm
Birke

19 mm
280 x 207 cm
Buche

9,16,19,23,26,29 mm
280 x 207 cm
Eiche

9,16,19,29 mm
280 x 207 cm
Erle

19 mm
280 x 207 cm
Esche

9, 16, 19 mm
280 x 207 cm
Fichte

19 mm
280 x 207 cm
Kiefer

16, 19 mm
280 x 207 cm
Kirschbaum

19 mm
280 x 207 cm
Limba

16, 19 mm
280 x 207 cm
Macore

16, 19 mm
280 x 207 cm
Mahagoni

19 mm
280 x 207 cm
Nussbaum

19 mm
280 x 207 cm
Teak

19 mm
280 x 207 cm
Wenge

19 mm
280 x 207 cm

Verarbeitung

Furnierte Spanplatten lassen sich gut sägen. Dabei kann beim Sägen quer zur Furnierrichtung schon einmal ein Span einige Millimeter ausbrechen. Stark schleifen oder die Kanten gar abrunden kann man
furnierte Spanplatten aber nicht, da man dann gleich durch das Furnier hindurch ist. Zwangsläufig braucht man auch fast immer Kantenumleimer (Furnierkanten) oder passende Leisten zur Verarbeitung.

Oberflächenbehandlung

Die  furnierten Spanplatten können lackiert, geölt oder gewachst werden. Vorher können sie natürlich auch gebeizt werden.